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MEINE "ZIGEUNER" MUTTER Die Geschichte der 'Zigeuner' ist eine Geschichte der Ausgrenzung und Diskriminierung. Der Film Meine "Zigeuner" Mutter" thematisiert die Auswirkungen der NS-Verfolgung auf die Überlebenden und ihre Übertragung auf die Kinder.
"Früher haben die Leute gewußt, daß meine Mutter eine Zigeunerin ist; dann sind die Gastarbeiter gekommen, und dann war sie ein Tschusch. Vielleicht ist das auch ihr Glück." Therese L. Ràni über ihre Mutter
handelt von der Beziehung einer Tochter zu ihrer Mutter.
Die Mutter ist Sinti und Überlebende der Konzentrationslager Ravensbrück und
Buchenau.
Ihre Lebensgeschichte hat die Beziehung zu ihren Kindern geprägt. Während der Vater,
ehemaliger Angehöriger der Waffen-SS, in Deutschland lebt, zieht sie die Kinder in Wien
groß. Das Verhältnis zu den Sinti ist für Mutter und Tochter ein verworrenes, zwischen
Verwurzelung und Loslösung.
Meine Zigeuner-Mutter ist Teil der "shooting back" DV-Programmleiste bei der Personen in privaten Lebensbereichen, in Interaktion mit einer DV-Kamera agieren. Ziel dieser Reihe ist eine Film-Autorenschaft, der persönliche Blickwinkel, Subjektivität, mit der Kommentierung des Aufgenommen vereint. Ziel der DV-Programmschiene ist die Darstellung einer unbekannte Welt, ein anderer Blick auf die Realität, als Extremform radikaler Subjektivität. Eine Art selbstreflexive Ebene, über gesellschaftliche Prozesse aus der Sicht Betroffener. . 30 min., DV auf DIGI
BETACAM, 16:9, Stereo
Buch und Kamera: Therese L.Rani Redaktion: ORF Kunst-Stücke, Heinrich Mis/Christian Riehs Eine Koproduktion von |