Die Menschen
in Kosova bezeichen die Nachkriegszeit mit ihren vielschichtigen Veränderungen
als TRANSIT.
Unter internationaler Verwaltung wird das ganze Land umgeformt, was das private
und öffentliche Leben beeinflusst.
Die alten Strukturen funktionieren ebensowenig wie die neuen. Es gibt
Probleme in der Verwaltung, mit der Wasserversorgung und Elektrizität,
mit dem Verkehr, den Bauregelungen, der Kommunikation und der
medizinischen Versorgung. Die politischen Konflikte zwischen AlbanerInnen
und SerbInnen sind nicht befriedet, den kosovarischen Parteien fehlen
klare Führungsstrukturen. Es gibt keine eigenständige Wirtschaft.
Die Wunden des Krieges verheilen und vernarben erst nach langer Zeit oder
nie.
TRANSIT, wohin?